Riesige Datenpanne bei Autovermietung Buchbinder

Das Fachmagazin c’t berichtet über eine riesige Datenpanne bei der Autovermietung Buchbinder. Kunden sollten jetzt handeln.

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Wie das Fachmagazin c’t berichtet, konnten die Daten von Millionen von Kunden der Autovermietung Buchbinder wochenlang frei im Netz heruntergeladen werden. Details könnt Ihr hier nachlesen. Im Artikel ist eine Vorlage verlinkt, mit der man bei Buchbinder eine Auskunft über seine gespeicherten Daten gemäß DSGVO und deren Löschung verlangen kann.

Man kann auch dann von dem Datenleck betroffen sein, wenn man ein Auto über eine Plattform wie z. B. billiger-mietwagen.de reserviert und dann bei Buchbinder gemietet hat. Besonders brisant ist die Sache, weil Autovermieter neben der Adresse des Mieters immer auch sein Geburtsdatum sowie seine Handy-, Ausweis-, Führerschein und Kreditkartennummern abgefragt werden. Weiterlesen

Warum man E-Mails grundsätzlich digital signieren sollte

Schadprogramme, die über E-Mails verbreitet werden, sind zu einer regelrechten Landplage geworden. Besonders schlimm hat es zuletzt die Universität Gießen erwischt. Digital signierte E-Mails können diese Bedrohung stark eindämmen.

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E-Mail-Anhänge und per E-Mail verbreitete Links stellen einen der häufigsten Verbreitungswege von Schadsoftware wie Emotet dar. Allzu leicht klicken viele Nutzer auf Dateien oder URLs, die scheinbar von vertrauenswürdigen Kontakten geschickt wurden. Zu spät merken sie, dass die Nachricht in Wirklichkeit von einem anderen Absender stammt – und dass die harmlos aussehende Word-Datei im Anhang einen Computervirus enthält.

Wie schlimm es sein kann, wenn ein Netzwerk infiziert ist, hat zuletzt die Universität Gießen erfahren müssen. Ab dem 8. Dezember 2019 waren wochenlang weder die allgemeine Universitätswebseite noch die Seite der Universitätsbibliothek erreichbar. Auch die E-Mail-Server waren lahmgelegt. Die Universität musste die ganze Zeit im Notbetrieb arbeiten, vieles ging in dieser Zeit gar nicht (erfahre mehr). Auch die Katholische Hochschule Freiburg musste im Dezember 2019 nach einem Hackerangriff einen Großteil ihrer Systeme zeitweise vom Netz nehmen (erfahre mehr). Weiterlesen

Bitte Gurt anlegen

Zum vergangenen Jahreswechsel wurde ein Hackerangriff auf Politiker und andere Prominente bekannt. Was können sie und wir alle als Nutzer daraus lernen?

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Wenn private Daten an die digitale Öffentlichkeit gelangen, fallen die Betroffenen oft aus allen Wolken. In vielen Fällen stellt sich jedoch im Nachhinein heraus, dass sie aus Bequemlichkeit oder Unwissen nicht einmal die einfachsten Sicherheitsregeln beachtet haben – obwohl es in der Vergangenheit beileibe keinen Mangel an Warnschüssen gab. So kommentiert der IT-Journalist Friedhelm Greis treffend:

Politiker sprachen in den vergangenen Tagen von einem „ersten“ und „letzten“ Warnschuss. Doch der brutalstmögliche Warnschuss in Sachen IT-Sicherheit sitzt seit zwei Jahren im Weißen Haus und twittert munter vor sich hin.

Richtig ist, dass Anbieter und Behörden eine Menge für IT-Sicherheit tun müssen und dass in manchen Bereichen ein eklatanter Nachholbedarf besteht. Aber auch wir als Nutzer können einen ganz erheblichen Beitrag zum Schutz unserer Daten leisten. Dazu müssen wir nur die folgenden vier einfachen Regeln beachten: Weiterlesen

Nein, PGP ist nicht unsicher geworden

Die E-Mail-Verschlüsselung mit PGP oder S/MIME hat aktuell eine mögliche Schwachstelle. Grundsätzlich ist E-Mail-Verschlüsselung aber weiterhin sicher.

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Seit Mitte Mai 2018 kursieren Meldungen über eine Schwachstelle in E-Mails, die nach dem PGP- oder dem S/MIME-Standard verschlüsselt worden sind. Auch ein eingängiger Name für den Fehler war schnell gefunden: Efail.

Unter bestimmten Bedingungen könnten Angreifer, so die Warnung, über manipulierte E-Mails an den Klartext von verschlüsselten E-Mails gelangen (erfahre mehr). Es wurden sogar Empfehlungen laut, man solle aus diesem Grund ganz auf verschlüsselte E-Mails verzichten. Weiterlesen

Die Windows-Falle

In einer sehenswerten aktuellen ARD-Doku geht es um die Abhängigkeit öffentlicher Einrichtungen von Microsoft. Fazit: Wir sitzen in der Windows-Falle.

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Der gerade bekannt gewordene Hacker-Angriff auf die Netzwerke deutscher Bundesbehörden („Bundeshack“) ist nur der jüngste in einer langen Serie von IT-Pannen. Ein ums andere Mal machen solche Angriffe deutlich, wie verletzlich unsere Rechner und somit unsere Daten sind. Das gilt in gleichem Maße für Privatpersonen wie für Firmen, Behörden und andere öffentliche Einrichtungen.

Besonders häufig sind die Produkte aus dem Hause Microsoft das Ziel von Angriffen, im aktuellen Fall anscheinend das E-Mail-Programm Outlook (erfahre mehr). Ob diese besonders unsicher sind steht hier nicht zur Diskussion, auch wenn viele Experten genau das befürchten. Tatsache ist, dass sich Angriffe auf Microsoft-Produkte wegen ihrer enormen Verbreitung besonders lohnen. Schadsoftware kann in einer solchen digitalen Monokultur eine enorme Wucht entfalten. Erinnern wir uns beispielsweise an den WannaCry-Verschlüsselungstrojaner, der sich im Mai 2017 in atemberaubender Geschwindigkeit um den Globus verbreitete (erfahre mehr).

Dieses (1.) Sicherheitsargument wäre alleine schon Grund genug, um den unreflektierten Einsatz von Microsoft-Software ernsthaft zu überdenken. Daneben gibt es aber noch einige weitere, mindestens ebenso gewichtige Argumente: Weiterlesen