Mein Weg von Mac zu Linux und wieder zurück

Wie ein einziges Softwarepaket dafür sorgt, dass Linux-Desktops weiterhin keine Chance haben.

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Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Der Anteil an Linux-Desktops hat sich in den letzten fünf Jahren weltweit verdoppelt. Die schlechte Nachricht lautet allerdings, dass diese Verdopplung sich lediglich von vorher 0,8 auf jetzt 1,6 Prozent Marktanteil abgespielt hat. Zum Vergleich: Windows ist auf ca. 75 Prozent der Desktops weltweit installiert – vom veralteten XP bis hin zum aktuellen Windows 10. Das Mac-Betriebssystem kommt auf einen Marktanteil von ca. 10 Prozent (erfahre mehr).

Auch wenn sich die Gerüchte hartnäckig halten, ein Linux-Rechner sei nur etwas für Computerexperten: Davon kann inzwischen keine Rede mehr sein. Wer einen Windows-Rechner oder einen Mac bedienen kann, wird mit einem Linux-Desktop ebenso gut klarkommen. Hier hat sich in Sachen Benutzerfreundlichkeit in den letzten Jahren eine Menge getan. So ist z. B. die auf Ubuntu basierende Distribution Linux Mint gerade für Windows-Umsteiger weitgehend intuitiv zu bedienen.

Für einen Linux-Desktop sprechen mehrere gute Gründe: Weiterlesen

Riesige Sicherheitslücke im aktuellen Mac-Betriebssystem entdeckt

Im aktuellen Mac-Betreibssystem High Sierra können sich Angreifer Administratorrechte verschaffen, ohne das Passwort zu kennen.

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Heutzutage hat man sehr gute Möglichkeiten, seine Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Man kann – und sollte – zumindest Folgendes tun:

  1. alle internen und externen Laufwerke verschlüsseln (erfahre mehr)
  2. starke Passwörter bzw. Passphrases verwenden (erfahre mehr)
  3. einen Passwort-Manager verwenden, um diese Passphrases zu speichern (erfahre mehr)
  4. Daten nur verschlüsselt in die Cloud laden (erfahre mehr)

Das alles ist jedoch zwecklos, wenn ein Angreifer sich auf einem Rechner Administratorrechte verschaffen kann. Zu Recht gilt ein Programmierfehler, der dies erlaubt, als eine der schlimmsten Sicherheitslücken. Genau eine solche Sicherheitslücke liegt bei der aktuellen Version des Apple-Betriebssystems OS X 10.13 „High Sierra“ vor (erfahre hier und hier mehr). Weiterlesen

Aufgaben souverän verwalten mit Standard Notes

In diesem Beitrag wird beschrieben, wie man die App Standard Notes als zuverlässige persönliche Aufgabenverwaltung einsetzen kann.

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Im letzten Beitrag habe ich die Vorteile der Notiz-App Standard Notes beschrieben (erfahre mehr). Darunter sind folgende die wichtigsten:

  • Verfügbarkeit für alle relevanten Betriebssysteme (Windows, Mac und Linux sowie Android und iOS)
  • automatische Synchronisierung über alle konfigurierten Geräte
  • integrierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Nicht nur bei Notiz-Apps ist es eine Seltenheit, dass das dritte Kriterium erfüllt wird. Auch bei gängigen Anwendungen zur Aufgabenverwaltung werden die Daten in der Regel unverschlüsselt auf den Synchronisationsservern des jeweiligen Anbieters gespeichert. Es bietet sich daher an, Standard Notes auch für die Aufgabenverwaltung zu verwenden. Schließlich sind genau wie allgemeine Notizen auch persönliche To-Do-Listen sensible personenbezogene Daten, die niemand außer dem Nutzer selbst lesen können sollte. Weiterlesen

Standard Notes: Die Notiz-App, auf die wir lange gewartet haben

Standard Notes ist eine Notiz-App mit integrierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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In der frühen Phase dieses Blogs habe ich mehrere Artikel über die Notiz-App Evernote veröffentlicht. Diese halte ich weiterhin für eine sehr gelungene Anwendung. Allerdings fiel mir irgendwann unangenehm auf, dass die Inhalte bei Evernote nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden. Nutzer müssen daher darauf vertrauen, dass der Anbieter oder Dritte keinen Einblick in ihre Notizen nehmen. Das wollte ich nicht, und es war für mich der Hauptgrund, warum ich – nach ca. einem Jahr intensiver Nutzung – schon vor längerer Zeit mit Bedauern wieder Abstand von Evernote nahm. Weiterlesen

luckycloud, der Seafile-Speicher aus Berlin

Für die Cloud-Software Seafile kann man jetzt bei einem Berliner Anbieter günstigen Speicherplatz mieten.

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Für viele Wissensarbeiter ist die Nutzung eines Cloud-Speichers längst Alltag. Ein Cloud-Speicher bedeutet, dass von ausgewählten Verzeichnissen auf der lokalen Festplatte automatisch eine vollständige Kopie auf einem entfernten Server erstellt wird – in der Regel kontinuierlich. Sie existieren somit immer, wenn der Rechner online ist, doppelt: einmal lokal, einmal in der „Cloud“.

Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile, unter anderem:

  • Man hat jederzeit automatisch eine Sicherheitskopie und ist somit vor Datenverlust geschützt, falls der eigene Rechner einmal kaputt geht oder gestohlen wird.
  • Man kann ausgewählte Verzeichnisse auf mehreren Rechnern synchron halten.
  • Man kann einzelne Dateien vom Smartphone auf den Rechner übertragen (z. B. Fotos, Scans) und umgekehrt, im Falle von Seafile mit einer Auto-Upload-Funktion.
  • Man kann große Dateien über einen Download-Link verschicken (erfahre mehr).
  • Man kann mit anderen Seafile-Nutzern ganze Verzeichnisse teilen und so gemeinsam an Projekten arbeiten.

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