PGP – endlich massentauglich?

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Drei große deutsche E-Mail-Anbieter haben im August 2015 eine Möglichkeit zur Verschlüsselung von Nachrichten mit PGP implementiert. In diesem 100. Beitrag auf Wissensarbeiter geht es um dieses Thema.

Die drei großen deutschen E-Mail-Anbieter gmx.de, web.de und 1&1 (alle drei
gehören zu United Internet) haben im August 2015 die Verschlüsselung
mit PGP in ihr Angebot integriert. Das ist sehr erfreulich, weil es sicher dazu beitragen wird, PGP bekannter zu machen. Ein ausführlicher Artikel auf Zeit Online beschreibt die Details (erfahre mehr).

Schon jetzt ist die Wirkung dieser Entscheidung beeindruckend: Seit August sind in den drei genannten Diensten 250.000 neue PGP-Schlüssel angelegt worden. Diese Zahl übertrifft die im gleichen Zeitraum weltweit veröffentlichte Zahl der Schlüssel fast um das Dreifache (erfahre
mehr
).

Trotzdem entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn nun in vielen Pressemeldungen behauptet wird, PGP sei damit endlich „massentauglich“ geworden. Das ist es schon lange.

Für die verschlüsselte Kommunikation mit PGP brauchst Du – nicht erst seit
diesem Sommer – genau drei Dinge: Weiterlesen

99 unten – 66 oben

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Rechtschreib- und Grammatikfehler erkennen die meisten aktuellen
Textverarbeitungsprogramme ziemlich zuverlässig. Bei den
Anführungszeichen lassen sie aber weiterhin auch grobe Schnitzer
durchgehen. Im Beitrag geht es darum, wie man sie als Wissensarbeiter vermeidet.

Eine korrekte und ansprechende Typografie sorgt nicht nur dafür,
dass ein Text besser lesbar wird. Sie signalisiert auch, dass der Autor sein Handwerk versteht und vielleicht sogar über ein wenig Liebe zum Detail verfügt.

Hierfür kann man beispielsweise auf den Unterschied zwischen verschiedenen Bindestrichen achten (- vs. – vs.—, erfahre
mehr
). In diesem Beitrag geht es um einen anderen Aspekt der
(Mikro-)Typografie: die Anführungszeichen oder „Gänsefüßchen“. (Deutlicher als im hier verwendeten Schrifttyp kann man den Unterschied auf dieser Webseite erkennen.)

Die Regel ist für das Deutsche sehr einfach: Weiterlesen

It takes two to encrypt

Houston International Festival 2012

Viele Nutzer denken, sie brauchen keine Verschlüsselung, weil sie „nichts
zu verbergen“ haben. Damit zwingen sie jedoch ihr eigenes niedriges Datenschutzniveau auch ihren Kommunikationspartnern auf.

Viele Nutzer digitaler Medien kümmern sich nicht um Verschlüsselung im
Internet, weil sie sich selbst für ein uninteressantes Angriffsziel oder ihre privaten Daten für nicht besonders schützenswert halten. Ich würde in vielen Fällen bezweifeln, dass sie diese Haltung wirklich zu Ende gedacht haben. So wurden in letzter Zeit immer häufiger Daten-Raubzüge durchgeführt, die sich nicht gegen einzelne, sondern gegen alle Nutzer eines Dienstes richteten (erfahre mehr). Inzwischen ist daher klar: Man muss nicht CIA-Chef sein, um zum Opfer eines E-Mail-Hacks zu werden (erfahre mehr).

Entsprechend wären wir alle gut beraten, unsere Daten möglichst wirksam zu schützen. Das erfordert ein wenig Zeit und Gehirnschmalz – weit weniger, als man denkt! – und passiert aus diesem Grund oft nicht: Wer zwischen einer Standardlösung mit niedrigem Datenschutz und einer anderen Lösung mit hohem Datenschutz abwägen muss, entscheidet sich in der Regel für die Standardlösung.

Das ist menschlich allzu verständlich, denn der Mehrwert starker Verschlüsselung ist zunächst abstrakt. Außerdem: Sind wir nicht alle sehr beschäftigt? Kein Wunder also, dass wir das Thema Datenschutz auf die lange Bank schieben.

Bei dieser Abwägung wird aber oft ein wichtiger Faktor vergessen: Weiterlesen

Nur die große Seekuh kann uns retten

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Viele Wissensarbeiter haben Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen – vor allem dann, wenn sie freiberuflich tätig sind. Trifft das auf Dich zu? Im Beitrag wird erklärt, wie Du Dich aus dieser Situation ein für alle Mal befreien kannst.

Coaching setzt meist auf allmähliche Veränderung. Das ist mühsam und führt oft nur zu Ergebnissen in einzelnen Lebensbereichen. Wenn Du mit Deinem Leben unzufrieden bist und es schnell und gründlich voranbringen willst, solltest Du deshalb einen Beitrag von Mark Manson lesen. Er erklärt, wie Du alle Deine persönlichen Probleme lösen kannst: indem Du Guru wirst. Das höchste Wesen in Mansons fiktivem Kult ist eine intergalaktische Seekuh – „The Great Manatee“. Die
vorgeschlagenen Prinzipien sind aber universell einsetzbar: Weiterlesen

Wie man große Dateien verschickt

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Manchmal muss man als Wissensarbeiter große Dateien verschicken. Der Beitrag beschreibt, wie das geht, ohne dass man dabei das E-Mail-Konto
verstopft.

Fast jeder kennt die Situation: Man bekommt eine E-Mail mit einem mehrere
Megabyte großen Anhang. Das hat ein paar handfeste Nachteile:

  • Man kann die Nachricht meistens nicht öffnen, ohne dabei auch gleich den Anhang herunterzuladen.
  • Man muss meistens lange warten, um die Nachricht zu öffnen (besonders
    auf einem Smartphone).
  • Wenn man die Nachricht in einem IMAP-Konto archiviert, belegt sie dort
    wertvollen Speicherplatz.

Ab einer bestimmten Größe der Datei (je nach Anbieter in der Regel ab
10–15 MB) ist der Versand als E-Mail-Anhang ohnehin nicht mehr möglich. Aber schon für Dateien ab 0,5–1 MB empfiehlt es sich, sie auf anderem Weg zu verschicken. Das geht so: Weiterlesen