Warum jeder Arbeitstag mit einer neuen To-do-Liste enden sollte

In diesem Beitrag geht es um die Frage, warum Wissensarbeiter ihre To-do-Listen nicht am Anfang, sondern am Ende des Tages schreiben sollten.

Geschätzte Lesezeit für diesen Artikel: 3 Minuten

Muss nur noch kurz die Welt retten / danach fliege ich zu dir.
Noch 148 Mails checken / wer weiß was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.
(Tim Bendzko)

Viele Wissensarbeiter beginnen ihren Arbeitstag mit dem Abrufen ihrer E-Mails. In manchen Berufen, in denen man jederzeit schnell auf wichtige E-Mails reagieren muss, mag das sinnvoll sein. Bei vielen Tätigkeiten ist es aber gar nicht nötig, immer sofort auf das zu reagieren, was Andere von einem verlangen. Tun wir es doch, verbringen wir freiwillig die potentiell produktivste Zeit des Tages mit einer reaktiven Tätigkeit: dem Bearbeiten von E-Mails. Weiterlesen

Mit weißem Rauschen zu besserer Konzentration

Umgebungsgeräusche können die Konzentration erheblich beeinträchtigen. Hier hilft weißes Rauschen.

Geschätzte Lesezeit für diesen Artikel: 2 Minuten; möglicher Zeitgewinn: bis zu mehreren Stunden/Woche; weitere Vorteile: besserer Fokus, gesteigerte Produktivität

Um produktiv zu sein, müssen Wissensarbeiter die Fähigkeit haben, ihren Geist über längere Phasen auf eine Sache zu fokussieren (erfahre mehr). Häufige E-Mail- und Handy-Benachrichtigungen sind dabei extrem hinderlich. Sie lassen sich aber leicht ausblenden, indem man das E-Mail-Programm schließt, das Handy stumm stellt oder es ganz in den Flugmodus versetzt (erfahre mehr).

Weniger leicht lassen sich Umgebungsgeräusche wie Verkehrslärm oder Gespräche von Kollegen ausblenden. Auch wenn wir uns das manchmal wünschen: Unsere Ohren lassen sich nicht so einfach ausschalten. Manche Wissensarbeiter setzen deshalb Kopfhörer auf und stellen Musik an, wenn sie konzentriert arbeiten möchten. Allerdings besteht dabei die Gefahr, dass die Musik selbst zum Ablenkungsfaktor wird. Weiterlesen

Die „Schau-allem-ins-Gesicht“-Technik

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Warum das Vermeiden von Schwierigkeiten nicht funktioniert. Von Leo Babauta (Übersetzung: Jochen Plikat).

Wir alle sind Meister im Vermeiden.

Unser Gehirn ist weniger eine „Denkmaschine“ als eine „Vermeidungsmaschine“. Und das Unglaubliche daran ist, dass wir es normalerweise nicht einmal merken, wenn wir es vermeiden, an etwas zu denken.

Ein paar Beispiele:

  • Genau jetzt liest Du diesen Artikel und vermeidest so etwas Schwieriges, an das Du nicht denken möchtest.
  • Wir schauen ständig nach neuen Mitteilungen, Nachrichten, feeds, Benachrichtigungen… um Dinge zu vermeiden, denen wir uns nicht
    stellen wollen.
  • Wenn wir im Leben auf Schwierigkeiten stoßen, versuchen wir uns zu erzählen, dass das so schon OK ist, weil… (bitte Lücke füllen). Oder wir stürzen uns in Geschäftigkeit oder betäuben uns (z. B. mit Alkohol), um uns nicht mit den Schwierigkeiten auseinandersetzen zu müssen.
  • Wenn ein Problem entsteht, ist unsere Reaktion, dass wir etwas anderes tun wollen – wir schieben auf.
  • Wir verschieben es, Rechnungen zu bezahlen, uns um die Steuererklärung zu kümmern, lange E-Mails zu bearbeiten, Gerümpel aufzuräumen, denn wir wollen uns nicht mit diesen Schwierigkeiten auseinandersetzen.
  • Wir verschieben es, Sport zu treiben, denn Sport ist unbequem.

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So wird man zum Meister im Monotasking

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Wer das Gefühl hat, immer beschäftigt, aber selten produktiv zu sein, sollte diesen Beitrag lesen.

Manche Wissensarbeiter brüsten sich damit, besonders gut im „Multitasking“ zu sein. Das Problem von Multitasking ist aber leider, dass es inzwischen in zahlreichen Studien als echter Produktivitätskiller entlarvt worden ist. Zudem hat sich gezeigt, dass sowohl unser IQ als auch unser EQ in Multitasking-Phasen einbrechen (erfahre mehr). Mit anderen Worten: Multitasking macht uns nicht nur weniger produktiv, sondern auch (zeitweise) dümmer. Wir sollten uns also in Zukunft gut überlegen, ob wir in unserer nächsten Bewerbungsmappe Multitasking als Schlüsselkompetenz nennen wollen. Weiterlesen

Wann hast Du „make time“?

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Wie können wir als Wissensarbeiter vermeiden, dass wir unsere Tage mit unproduktiver Geschäftigkeit verbringen?

Als Wissensarbeiter verbringen wir unsere Tage oft mit hektischer Geschäftigkeit, ohne dabei wirklich produktiv zu sein. Der Google-Manager Jeremiah Dillon hat kürzlich in einer internen Rundmail, die später in vielen sozialen Netzwerken geteilt wurde, auf diesen Umstand aufmerksam gemacht (erfahre mehr). Er erinnert in ihr an die fundamentale Unterscheidung zwischen „management time“ und „make time“: Weiterlesen