Nein, PGP ist nicht unsicher geworden

Die E-Mail-Verschlüsselung mit PGP oder S/MIME hat aktuell eine mögliche Schwachstelle. Grundsätzlich ist E-Mail-Verschlüsselung aber weiterhin sicher.

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Seit Mitte Mai 2018 kursieren Meldungen über eine Schwachstelle in E-Mails, die nach dem PGP- oder dem S/MIME-Standard verschlüsselt worden sind. Auch ein eingängiger Name für den Fehler war schnell gefunden: Efail.

Unter bestimmten Bedingungen könnten Angreifer, so die Warnung, über manipulierte E-Mails an den Klartext von verschlüsselten E-Mails gelangen (erfahre mehr). Es wurden sogar Empfehlungen laut, man solle aus diesem Grund ganz auf verschlüsselte E-Mails verzichten. Weiterlesen

Die Windows-Falle

In einer sehenswerten aktuellen ARD-Doku geht es um die Abhängigkeit öffentlicher Einrichtungen von Microsoft. Fazit: Wir sitzen in der Windows-Falle.

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Der gerade bekannt gewordene Hacker-Angriff auf die Netzwerke deutscher Bundesbehörden („Bundeshack“) ist nur der jüngste in einer langen Serie von IT-Pannen. Ein ums andere Mal machen solche Angriffe deutlich, wie verletzlich unsere Rechner und somit unsere Daten sind. Das gilt in gleichem Maße für Privatpersonen wie für Firmen, Behörden und andere öffentliche Einrichtungen.

Besonders häufig sind die Produkte aus dem Hause Microsoft das Ziel von Angriffen, im aktuellen Fall anscheinend das E-Mail-Programm Outlook (erfahre mehr). Ob diese besonders unsicher sind steht hier nicht zur Diskussion, auch wenn viele Experten genau das befürchten. Tatsache ist, dass sich Angriffe auf Microsoft-Produkte wegen ihrer enormen Verbreitung besonders lohnen. Schadsoftware kann in einer solchen digitalen Monokultur eine enorme Wucht entfalten. Erinnern wir uns beispielsweise an den WannaCry-Verschlüsselungstrojaner, der sich im Mai 2017 in atemberaubender Geschwindigkeit um den Globus verbreitete (erfahre mehr).

Dieses (1.) Sicherheitsargument wäre alleine schon Grund genug, um den unreflektierten Einsatz von Microsoft-Software ernsthaft zu überdenken. Daneben gibt es aber noch einige weitere, mindestens ebenso gewichtige Argumente: Weiterlesen

So synchronisiert man einen Cloud-Speicher mit einem Android-Tablet

Tablets und Smartphones spielen im Alltag eine immer größere Rolle. Im Beitrag wird beschrieben, wie man einen ganzen Ordner eines herkömmlichen Rechners mit einem Android-Gerät synchronisieren kann.

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Die meisten Wissensarbeiter verwenden im Alltag mehrere elektronische Geräte, beispielsweise einen Laptop, ein Tablet und ein Smartphone. Dabei nutzen sie bestimmte Anwendungen in der Regel auf mehreren Geräten. Sie möchten daher sowohl die Anwendungen als auch ggf. die mit ihnen bearbeiteten Daten zwischen den Geräten synchronisieren.

Das ist bei Anwendungen, die ohnehin Cloud-basiert funktionieren, kein Problem. Ein Beispiel hierfür ist der Musik-Streaming-Dienst Spotify. Wenn man auf einem Gerät eine Playlist anlegt, erscheint diese automatisch auch auf jedem anderen Gerät, das mit dem selben Nutzerkonto verbunden ist. Weiterlesen

Mein Weg von Mac zu Linux und wieder zurück

Wie ein einziges Softwarepaket dafür sorgt, dass Linux-Desktops weiterhin keine Chance haben.

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Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Der Anteil an Linux-Desktops hat sich in den letzten fünf Jahren weltweit verdoppelt. Die schlechte Nachricht lautet allerdings, dass diese Verdopplung sich lediglich von vorher 0,8 auf jetzt 1,6 Prozent Marktanteil abgespielt hat. Zum Vergleich: Windows ist auf ca. 75 Prozent der Desktops weltweit installiert – vom veralteten XP bis hin zum aktuellen Windows 10. Das Mac-Betriebssystem kommt auf einen Marktanteil von ca. 10 Prozent (erfahre mehr).

Auch wenn sich die Gerüchte hartnäckig halten, ein Linux-Rechner sei nur etwas für Computerexperten: Davon kann inzwischen keine Rede mehr sein. Wer einen Windows-Rechner oder einen Mac bedienen kann, wird mit einem Linux-Desktop ebenso gut klarkommen. Hier hat sich in Sachen Benutzerfreundlichkeit in den letzten Jahren eine Menge getan. So ist z. B. die auf Ubuntu basierende Distribution Linux Mint gerade für Windows-Umsteiger weitgehend intuitiv zu bedienen.

Für einen Linux-Desktop sprechen mehrere gute Gründe: Weiterlesen

Riesige Sicherheitslücke im aktuellen Mac-Betriebssystem entdeckt

Im aktuellen Mac-Betreibssystem High Sierra können sich Angreifer Administratorrechte verschaffen, ohne das Passwort zu kennen.

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Heutzutage hat man sehr gute Möglichkeiten, seine Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Man kann – und sollte – zumindest Folgendes tun:

  1. alle internen und externen Laufwerke verschlüsseln (erfahre mehr)
  2. starke Passwörter bzw. Passphrases verwenden (erfahre mehr)
  3. einen Passwort-Manager verwenden, um diese Passphrases zu speichern (erfahre mehr)
  4. Daten nur verschlüsselt in die Cloud laden (erfahre mehr)

Das alles ist jedoch zwecklos, wenn ein Angreifer sich auf einem Rechner Administratorrechte verschaffen kann. Zu Recht gilt ein Programmierfehler, der dies erlaubt, als eine der schlimmsten Sicherheitslücken. Genau eine solche Sicherheitslücke liegt bei der aktuellen Version des Apple-Betriebssystems OS X 10.13 „High Sierra“ vor (erfahre hier und hier mehr). Weiterlesen