Zur Zukunft von SMS, WhatsApp & Co (2)

Zu den beliebtesten Funktionen von Mobiltelefonen gehören das Senden und Empfangen von Kurznachrichten. Wie sieht ihre Zukunft aus? (Teil 2)

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Wie in Teil 1 beschrieben, hat die SMS einen großen Vorteil: sie kann praktisch ohne Einschränkung zwischen zwei Mobiltelefonen auf der ganzen Welt verschickt werden. Sie hat jedoch auch den gravierenden Nachteil, dass mit ihr keine Bild-, Ton- oder Videonachrichten verschickt werden können. Dieses Problem wurde mit dem Durchbruch von Smartphones, wie wir sie heute kennen (das erste iPhone kam 2007 auf den Markt), zunehmend schmerzhaft: Je besser die Fotos wurden, die man mit Telefonen schießen konnte, umso größer wurde die Lust, diese gleich an Freunde und Familienmitglieder zu verschicken. Die MMS mit all ihren Kompatibilitätsproblemen und ihrem hohen Preis hat diese Lust nie befriedigen können. Weiterlesen

Zur Zukunft von SMS, WhatsApp & Co (1)

Zu den beliebtesten Funktionen von Mobiltelefonen gehören das Senden und Empfangen von Kurznachrichten. Wie sieht ihre Zukunft aus?

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Die Technikgeschichte schlägt manchmal wunderliche Wege ein. Wer hätte gedacht, dass es im Jahr 2019 noch einen sehr lebendigen Markt für Vinyl-Schallplatten geben würde? Wie so manche Technologie will anscheinend auch die Schallplatte einfach nicht abtreten, obwohl längst deutlich bessere digitale Nachfolger verfügbar sind.

Die Gründe, aus denen eine alte Technologie weiter benutzt wird, haben manchmal wenig mit ihrer Funktionalität, aber viel mit Liebhaberei zu tun. Das gilt auch für die Schallplatte. Solide Plattenteller, massive, exakt ausbalancierte Tonabnehmer-Arme und großformatige Plattencover – wie wenig sinnlich ist dagegen eine MP3! Für diese Liebhaberei verzichten manche gerne auf die zahlreichen Vorteile digitaler Speicherung – z. B. darauf, dass eine MP3 keine Kratzer bekommen kann. Erst recht nicht, wenn man gar keine MP3 mehr aufbewahren muss, weil man einen Streamingdienst nutzt. Weiterlesen

Bitte Gurt anlegen

Zum vergangenen Jahreswechsel wurde ein Hackerangriff auf Politiker und andere Prominente bekannt. Was können sie und wir alle als Nutzer daraus lernen?

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Wenn private Daten an die digitale Öffentlichkeit gelangen, fallen die Betroffenen oft aus allen Wolken. In vielen Fällen stellt sich jedoch im Nachhinein heraus, dass sie aus Bequemlichkeit oder Unwissen nicht einmal die einfachsten Sicherheitsregeln beachtet haben – obwohl es in der Vergangenheit beileibe keinen Mangel an Warnschüssen gab. So kommentiert der IT-Journalist Friedhelm Greis treffend:

Politiker sprachen in den vergangenen Tagen von einem „ersten“ und „letzten“ Warnschuss. Doch der brutalstmögliche Warnschuss in Sachen IT-Sicherheit sitzt seit zwei Jahren im Weißen Haus und twittert munter vor sich hin.

Richtig ist, dass Anbieter und Behörden eine Menge für IT-Sicherheit tun müssen und dass in manchen Bereichen ein eklatanter Nachholbedarf besteht. Aber auch wir als Nutzer können einen ganz erheblichen Beitrag zum Schutz unserer Daten leisten. Dazu müssen wir nur die folgenden vier einfachen Regeln beachten: Weiterlesen

Wie viel Energie verbrauchen Bitcoin & Co.?

Spätestens seit dem letzten Bitcoin-Hype im Winter 2017/2018 sind Kryptowährungen in aller Munde. Auch für Wissensarbeiter werden sie zunehmend relevant, beispielsweise für den Empfang von Spenden. Wie steht es aber um den Energieverbrauch der wichtigsten Kryptowährungen?

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Vor ziemlich genau 10 Jahren – am 3. Januar 2009 – wurde der erste Block der Bitcoin-Blockchain gebildet. In den folgenden Jahren wurden Bitcoin und andere Kryptowährungen zunächst nur von wenigen ernst genommen – die  meisten belächelten sie als „nerd money“. Inzwischen zeichnet sich jedoch ab, dass die Blockchain-Technologie und die bekannteste Anwendung dieser Technologie – digitales Geld – dauerhaft bleiben werden. Weiterlesen

Don’t be evil

„Don’t be evil“ – so lautete einst das Motto von Google. Ein Chrome-Update zeigt, wie wenig sich Google heute um dieses Motto schert.

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Nur wenige Leser werden von der Nachricht überrascht sein, dass Google unsere Daten sammelt und mit ihnen Geld verdient. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass genau darauf Googles Geschäftsmodell basiert. Seine vielfältigen Dienste sind daher keineswegs kostenlos. Die Kosten werden nur in einer anderen Währung beglichen, als man es aus dem Supermarkt kennt – mit unseren Daten.

Aus diesem Grund sollte man es sich gut überlegen, ob man bestimmte „kostenlose“ Google-Dienste nutzt. Ich selbst etwa habe mich schon lange von Diensten wie Gmail und Google Drive verabschiedet. Welche Alternativen zu ihnen zur Verfügung stehen, habe ich schon mehrfach auf diesem Blog thematisiert (vgl. z. B. hier, hier und hier). Man wusste bei Google aber bisher meistens ziemlich genau, woran man war – wenn man es denn wissen wollte. Weiterlesen