luckycloud, der Seafile-Speicher aus Berlin

Für die Cloud-Software Seafile kann man jetzt bei einem Berliner Anbieter günstigen Speicherplatz mieten.

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Für viele Wissensarbeiter ist die Nutzung eines Cloud-Speichers längst Alltag. Ein Cloud-Speicher bedeutet, dass von ausgewählten Verzeichnissen auf der lokalen Festplatte automatisch eine vollständige Kopie auf einem entfernten Server erstellt wird – in der Regel kontinuierlich. Sie existieren somit immer, wenn der Rechner online ist, doppelt: einmal lokal, einmal in der „Cloud“.

Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile, unter anderem:

  • Man hat jederzeit automatisch eine Sicherheitskopie und ist somit vor Datenverlust geschützt, falls der eigene Rechner einmal kaputt geht oder gestohlen wird.
  • Man kann ausgewählte Verzeichnisse auf mehreren Rechnern synchron halten.
  • Man kann einzelne Dateien vom Smartphone auf den Rechner übertragen (z. B. Fotos, Scans) und umgekehrt, im Falle von Seafile mit einer Auto-Upload-Funktion.
  • Man kann große Dateien über einen Download-Link verschicken (erfahre mehr).
  • Man kann mit anderen Seafile-Nutzern ganze Verzeichnisse teilen und so gemeinsam an Projekten arbeiten.

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Warum jeder Arbeitstag mit einer neuen To-do-Liste enden sollte

In diesem Beitrag geht es um die Frage, warum Wissensarbeiter ihre To-do-Listen nicht am Anfang, sondern am Ende des Tages schreiben sollten.

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Muss nur noch kurz die Welt retten / danach fliege ich zu dir.
Noch 148 Mails checken / wer weiß was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.
(Tim Bendzko)

Viele Wissensarbeiter beginnen ihren Arbeitstag mit dem Abrufen ihrer E-Mails. In manchen Berufen, in denen man jederzeit schnell auf wichtige E-Mails reagieren muss, mag das sinnvoll sein. Bei vielen Tätigkeiten ist es aber gar nicht nötig, immer sofort auf das zu reagieren, was Andere von einem verlangen. Tun wir es doch, verbringen wir freiwillig die potentiell produktivste Zeit des Tages mit einer reaktiven Tätigkeit: dem Bearbeiten von E-Mails. Weiterlesen

Wie man unter Linux eine PDF digital signiert


In diesem Beitrag wird erklärt, wie man eine PDF digital signiert – auch ohne den Acrobat Reader.

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In zunehmend papierlosen Arbeitsumgebungen kann es sehr nützlich sein, eine PDF digital signieren zu können – wohlgemerkt nicht mit der eingescannten eigenhändigen Unterschrift als Bilddatei, sondern mit einer fälschungssicheren digitalen Signatur. Der Empfänger kann die Echtheit des Dokumentes auf diese Weise zweifelsfrei überprüfen. Manche Firmen, z. B. das Carsharing-Unternehmen Drive Now, verschicken ihre Rechnungen schon jetzt per E-Mail in solchen signierten PDF-Dateien. Der Briefkopf sieht in diesem Fall so aus: Weiterlesen

Kein Backup? WannaCry?

Was können wir aus dem WannaCry-Angriff lernen?

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Mitte Mai 2017 hat sich der weltweit bisher größte Angriff mit einem Verschlüsselungstrojaner ereignet. Der Trojaner kursierte in verschiedenen Versionen und unter verschiedenen Namen, wird jedoch vor allem als „WannaCry“ in die Annalen eingehen. Bei dem Angriff machten sich die Angreifer eine Sicherheitslücke im Windows-Betriebssystem zunutze. Diese Lücke war zwar bereits im März, also zwei Monate vor dem Angriff, durch ein Windows-Update geschlossen worden. Allerdings waren auch im Mai weltweit noch Millionen von Rechnern ungeschützt am Netz. Die Schuld dafür ist allem Anschein nach nicht nur bei den Nutzern zu suchen: Über Update-Probleme von Windows 7 wird in den einschlägigen Foren und Blogs seit langem berichtet (z. B. hier). Daher überrascht es kaum, wenn Windows-Rechner oft wochen- oder monatelang ungeschützt bleiben. Weiterlesen

Mit Signal kann man jetzt auch skypen

Verschlüsselte (Video-)Telefongespräche waren bislang nur mit Apps möglich, die kaum jemand kannte. Das hat sich geändert: Ab sofort unterstützt auch die beliebte Krypto-App Signal verschlüsselte Anrufe.

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Seit WhatsApp Nachrichten standardmäßig verschlüsselt, hat der Datenschutz im Bereich der Textnachrichten einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Und wer WhatsApp meiden möchte, weil er es uncool findet, wenn sein Adressbuch ungefragt weitergegeben wird (erfahre mehr), kann Signal nutzen. Beide Apps haben ohnehin die selbe Verschlüsselungssoftware unter der Haube. Signal hat aber im Vergleich zu WhatsApp einen weiteren Vorteil: man kann mit ihr verschlüsselte Nachrichten und herkömmliche SMS bequem in einer App verwalten. Zudem handelt es sich bei Signal um Open Source-Software. Der Code kann also von unabhängigen Experten auf Schwachstellen und Hintertüren überprüft werden. Weiterlesen