Verschleppte Aufgaben mit dem 10-Minuten-Trick erledigen

The "postponed" scribbled on this struck me as funny, so I spent a few minutes to get a good photo of it. I can get to my work a bit later. Spotted in the music department at the Univeristy of Birmingham.

Um manche Aufgaben machen wir immer wieder einen Bogen. Der Beitrag zeigt, wie man sie mit einem einfachen Trick trotzdem erledigt bekommt.

von Jochen Plikat

Für mich ist es die Steuererklärung.

Jahr um Jahr setze ich sie mit Elan auf meine To-do-Liste und nehme mir vor, dass ich mich diesmal wirklich, wirklich frühzeitig darum kümmern werde. Und dann liegt die Aufgabe doch wie Blei in meinen Notizen und es gehen Monate ins Land, bis ich sie mir vorknöpfe.

Vermutlich kennt jeder das Phänomen. Solche bleiernen Aufgaben zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie…

  • … tendenziell groß und/oder komplex sind
  • … eine weit in der Zukunft liegende oder gar keine Deadline haben
  • … die Arbeit an ihnen langweilig und/oder unangenehm ist
  • … die zu erwartende „Belohnung“ gering und/oder unsicher ist.

Wann hat man schon Lust, einen wertvollen Abend oder sogar einen Tag am Wochenende mit dem Ausfüllen der Steuererklärung zu verbringen? Oder dem Aufräumen des Kellers? Oder ___________? (Setze hier eine aktuelle, seit langem aufgeschobene Aufgabe ein.)

Vielleicht muss man sich in solchen Fällen selbst ein wenig austricksen. Ein Trick, der meiner Erfahrung nach funktioniert, ist ganz einfach: Man nimmt sich vor, an einem bestimmten Tag 10 Minuten an der Aufgabe zu arbeiten. 10 Minuten, das klingt schon wesentlich weniger furchterregend, richtig? 10 Minuten, das geht nebenbei, man merkt es kaum.

Also: Suche heute Abend 10 Minuten lang die Unterlagen für Deine Steuererklärung zusammen. Oder räume 10 Minuten Deinen Keller auf. Oder widme 10 Minuten___________.

Durch diesen 10-Minuten-Trick stellen sich oft zwei interessante Phänomene ein:

  1. Die größte Hürde besteht meist darin, einen Anfang zu finden. Wenn man es daher geschafft hat, 10 Minuten an einer Aufgabe zu arbeiten, wird es wesentlich leichter, sie zu Ende zu bringen.
  2. In vielen Fällen arbeitet man nicht nur 10 Minuten, sondern deutlich länger an der Aufgabe. Wenn man schon dabei ist… Und wenn nicht, hat man immerhin 10 Minuten hinter sich gebracht, und Punkt 1 tritt in Kraft.

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Bildnachweis: Procrastination workshops by Charles Hutchins on flickr.com (creative commons-Lizenz, bestimmte Rechte vorbehalten: CC BY 2.0)

 

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