Home, sweet office

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Viele Wissensarbeiter genießen es, von zu Hause aus arbeiten zu können. Ein Home-Office kann aber auch Probleme verursachen. Der Beitrag stellt drei Aspekte vor, auf die man bei der Arbeit zu Hause achten sollte.

von Jochen Plikat

1. Arbeitsplatz: Eine offensichtliche Feststellung ist, dass im Home-Office die private und die berufliche Sphäre räumlich höchstens ein paar Schritte auseinanderliegen. Umso wichtiger kann es sein, dass Du Dir zu Hause einen Bereich ausschließlich für die Arbeit freihältst. Du solltest wenigstens einen eigenen Schreibtisch haben, eventuell auch mit der Möglichkeit, im Stehen zu arbeiten. Ideal ist natürlich ein separates Arbeitszimmer. Die Aufwendungen dafür können bei vielen Tätigkeiten sogar von der Steuer abgesetzt werden.

2. Arbeitszeiten: Wenn Arbeit und Privates räumlich nicht getrennt sind, können sie sich leicht gegenseitig durchdringen. Im schlimmsten Fall kommst Du dann nie in den Modus fokussierter Arbeit, kannst aber auch in Deiner Freizeit nicht mehr richtig abschalten. Beobachte daher genau, ob Du bei der Arbeit zu Hause zwischendurch immer wieder Privates wie Hausarbeit, Einkaufen etc. erledigst. Achte aber auch darauf, ob Du in der Freizeit immer im Standby-Modus für die Arbeit bist. Das könnte z.B. dann der Fall sein, wenn Du auf berufliche Mails und Anrufe zu jeder Tages- und Nachtzeit umgehend reagierst oder insgesamt zu viel Zeit am Schreibtisch verbringst. In jedem Fall kann eine gute Notiz- und Aufgabenverwaltung helfen. So kannst Du sicherstellen, dass Dir berufliche Aufgaben und Ideen, an die Du in der Freizeit denkst, nicht durch die Lappen gehen. Umgekehrt kannst Du private Aufgaben, die Dir bei der Arbeit einfallen, notieren, um sie später zu erledigen.

3. Anfangs- und Endroutinen: Auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause bewegst Du Dich nicht nur von A nach B, sondern vollziehst auch ritualisierte Übergänge zwischen Arbeits- und Freizeitphasen. Diese fallen im Home-Office zunächst einmal weg. Arbeit und Freizeit können so leicht nahtlos ineinander übergehen. Egal ob das dazu führt, dass Du mehr oder weniger arbeitest: Rituale können dabei helfen, trotz Home-Office Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen.

Hier ein paar Ideen…

…für Rituale zu Beginn des Arbeitstages:

  • Sport treiben
  • duschen
  • frühstücken
  • meditieren
  • Tee kochen
  • Aufgaben für den Tag planen
  • Telefon- und Internetverbindung trennen

…für Rituale am Ende des Arbeitstages:

  • Daten sichern
  • Rechner ausschalten
  • Arbeitsplatz aufräumen
  • Aufgaben für den nächsten Tag planen
  • Sport treiben
  • Quality time mit dem Partner/der Partnerin, der Familie oder Freunden verbringen

Wie sind Deine Erfahrungen mit der Arbeit im Home-Office? Hinterlass einen Kommentar!

Bildnachweis: Writer’s retreat by Jeremy Levine on flickr.com (creative commons-Lizenz, bestimmte Rechte vorbehalten: CC BY 2.0)

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