Bitte Gurt anlegen

Zum vergangenen Jahreswechsel wurde ein Hackerangriff auf Politiker und andere Prominente bekannt. Was können sie und wir alle als Nutzer daraus lernen?

Geschätzte Lesezeit für diesen Artikel: 4 Minuten

Wenn private Daten an die digitale Öffentlichkeit gelangen, fallen die Betroffenen oft aus allen Wolken. In vielen Fällen stellt sich jedoch im Nachhinein heraus, dass sie aus Bequemlichkeit oder Unwissen nicht einmal die einfachsten Sicherheitsregeln beachtet haben – obwohl es in der Vergangenheit beileibe keinen Mangel an Warnschüssen gab. So kommentiert der IT-Journalist Friedhelm Greis treffend:

Politiker sprachen in den vergangenen Tagen von einem „ersten“ und „letzten“ Warnschuss. Doch der brutalstmögliche Warnschuss in Sachen IT-Sicherheit sitzt seit zwei Jahren im Weißen Haus und twittert munter vor sich hin.

Richtig ist, dass Anbieter und Behörden eine Menge für IT-Sicherheit tun müssen und dass in manchen Bereichen ein eklatanter Nachholbedarf besteht. Aber auch wir als Nutzer können einen ganz erheblichen Beitrag zum Schutz unserer Daten leisten. Dazu müssen wir nur die folgenden vier einfachen Regeln beachten: Weiterlesen

Wie viel Energie verbrauchen Bitcoin & Co.?

Spätestens seit dem letzten Bitcoin-Hype im Winter 2017/2018 sind Kryptowährungen in aller Munde. Auch für Wissensarbeiter werden sie zunehmend relevant, beispielsweise für den Empfang von Spenden. Wie steht es aber um den Energieverbrauch der wichtigsten Kryptowährungen?

Geschätzte Lesezeit für diesen Artikel: 4 Minuten

Vor ziemlich genau 10 Jahren – am 3. Januar 2009 – wurde der erste Block der Bitcoin-Blockchain gebildet. In den folgenden Jahren wurden Bitcoin und andere Kryptowährungen zunächst nur von wenigen ernst genommen – die  meisten belächelten sie als „nerd money“. Inzwischen zeichnet sich jedoch ab, dass die Blockchain-Technologie und die bekannteste Anwendung dieser Technologie – digitales Geld – dauerhaft bleiben werden. Weiterlesen

Don’t be evil

„Don’t be evil“ – so lautete einst das Motto von Google. Ein Chrome-Update zeigt, wie wenig sich Google heute um dieses Motto schert.

Geschätzte Lesezeit für diesen Artikel: 4 Minuten

Nur wenige Leser werden von der Nachricht überrascht sein, dass Google unsere Daten sammelt und mit ihnen Geld verdient. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass genau darauf Googles Geschäftsmodell basiert. Seine vielfältigen Dienste sind daher keineswegs kostenlos. Die Kosten werden nur in einer anderen Währung beglichen, als man es aus dem Supermarkt kennt – mit unseren Daten.

Aus diesem Grund sollte man es sich gut überlegen, ob man bestimmte „kostenlose“ Google-Dienste nutzt. Ich selbst etwa habe mich schon lange von Diensten wie Gmail und Google Drive verabschiedet. Welche Alternativen zu ihnen zur Verfügung stehen, habe ich schon mehrfach auf diesem Blog thematisiert (vgl. z. B. hier, hier und hier). Man wusste bei Google aber bisher meistens ziemlich genau, woran man war – wenn man es denn wissen wollte. Weiterlesen

Wie man ein Android-Gerät mit einem Laptop synchronisiert (2)

In diesem Beitrag wird erklärt, wie man ein Android-Gerät mit einem Laptop synchronisiert – ohne dabei alle Daten an Google zu übertragen.

Geschätzte Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten

Im ersten Beitrag dieser zweiteiligen Serie ging es um die grundlegende Frage, warum man möglichst wenige Daten an Firmen wie Google, Facebook & Co übertragen sollte (erfahre mehr). Dieser zweite Beitrag handelt nun davon, wie man das umsetzt, konkret, wie man ein Android-Gerät mit einem Laptop synchronisiert, ohne den vorinstallierten Dienst Google Drive zu verwenden. Wir wollen uns also ein klein wenig „de-Google-ifizieren“.

Die hier vorgestellte Lösung kann aber nicht nur das. Sie ist auch besser als alles, was man aktuell mit Android-Bordmitteln bewerkstelligen kann. Zu ihren Vorteilen zählt, dass sie die vollständige zwei-Wege-Synchronisation zwischen Smartphone und Laptop ermöglich. Das heißt unter anderem, dass synchronisierte Daten auch auf dem Android-Gerät in vollem Umfang offline verfügbar sein werden. Dies wünschen sich zahlreiche Nutzer seit langem, es wird jedoch weiterhin von keiner einzigen Cloud-App geboten. Weiterlesen

Wie man ein Android-Gerät mit einem Laptop synchronisiert (1)

Smartphones enthalten wertvolle Daten. Wie überträgt man diese auf ein anderes Gerät, ohne die Server von Google zu benutzen?

Geschätzte Lesezeit für diesen Artikel: 5 Minuten

Daten sind bekanntlich der Rohstoff, auf denen das Geschäftsmodell von Google, Facebook & Co. beruht. Deren Kunden sind andere Firmen. Diese bezahlen viel Geld dafür, dass ihre Werbeanzeigen auf den genannten Plattformen nicht an irgendwen, sondern an genau jene Nutzer ausgeliefert werden, die an dem beworbenen Produkt interessiert sein könnten. Wir Nutzer sind daher nicht die Kunden von Google, Facebook & Co. – sondern ihr Produkt. Weiterlesen